Verbindliche Bestimmungen

pdf ÖVE/ÖNORM E 8001-6-61 Prüfungen – Erstprüfungen

Diese ÖVE/ÖNORM gilt für die Erstprüfung von elektrischen Anlagen, die gemäß ÖVE EN1 Reihe bzw. ÖVE/ÖNORM E8001 Reihe errichtet, bzw. wesentlich erweitert oder geändert werden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-1 Sicherheitsstromversorgung – Allgemeines

Diese ÖVE/ÖNORM gilt zusätzlich zu ÖVE/ÖNORM E 8001 (alle Teile) bzw. ÖVE-EN 1 (alle Teile) für das Errichten und Prüfen von Starkstromanlagen, einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Bereichen von baulichen Anlagen für Menschenansammlungen und zugehörenden Rettungswegen, sowie Arbeitsplätzen in Bereichen von baulichen Anlagen für Menschenansammlungen gemäß 1.2.

Die Norm legt weiters die Kennzeichnung von Rettungswegen und die Anforderungen der Beleuchtung an Rettungswege bei Störung der allgemeinen Stromversorgung sowie die Mindestanforderung einer solchen Sicherheitsbeleuchtung je nach Größe, Art und Nutzung der baulichen Anlage fest. Diese Norm betrifft die Festlegung einer elektrischen Sicherheitsbeleuchtung an allen Arbeitsplätzen in Bereichen von baulichen Anlagen für Menschenansammlungen und anderen baulichen Anlagen für Menschenansammlungen.

Es ist ÖVE/ÖNORM E 8002, Teil 1 und der jeweils zutreffende Teil 2, Teil 3, Teil 4, Teil 5, Teil 6, Teil 8 bzw. Teil 9 aus der Reihe ÖVE/ÖNORM E 8002 gemeinsam anzuwenden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-2 Sicherheitsstromversorgung – Veranstaltungsstätten

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Veranstaltungsstätten und zugehörenden Rettungswegen anzuwenden.

Wo auf ÖVE/ÖNORM E 8002-1 verwiesen, ist immer Ausgabe 2007 anzuwenden.

Auf Sakralbauten ist die vorliegende ÖVE/ÖNORM nur soweit anwendbar, als im Einzelfall dies von der Landesbehörde in entsprechenden behördlichen Genehmigungsverfahren festgelegt wird.

Diese ÖVE/ÖNORM ist nicht für Veranstaltungsstätten in fliegenden Bauten anzuwenden – hierfür gilt ÖVE/ÖNORM E 8002-8.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-3 Sicherheitsstromversorgung – Verkaufsstätten

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Verkaufsstätten und Ausstellungsstätten und den dazugehörenden Rettungswegen anzuwenden.

Verkaufsstätten im Sinne dieser ÖVE/ÖNORM sind:

  • Verkaufsstätten, deren Verkaufsräume einzeln oder zusammen eine Nutzfläche von mehr als 2.000 m2 haben,
  • mehrere Verkaufsstätten, die miteinander in Verbindung stehen und deren Verkaufsräume zusammen eine Nutzfläche von mehr als 2.000 m2 haben (als Verbindung gelten auch Rettungswege).
  • Ausstellungsstätten im Sinne dieser Bestimmungen sind Ausstellungsstätten, deren Ausstellungsräume einzeln oder zusammen eine Nutzfläche von mehr als 2.000 m2 haben.

Diese ÖVE/ÖNORM ist nicht für Verkaufs- und Ausstellungsstätten in Fliegenden Bauten anzuwenden – hierfür gilt ÖVE/ÖNORM E 8002-8.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-4 Sicherheitsstromversorgung – Hochhäuser

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von
Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Hochhäusern anzuwenden. Wo auf ÖVE/ÖNORM E 8002-1 verwiesen wird, gilt immer die Ausgabe 2002-11.

Diese ÖVE/ÖNORM gilt nicht für Wohnungen in Hochhäusern und baulichen Anlagen, die anderen Bestimmungen unterliegen (z. B. medizinischer Bereich).

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-5 Sicherheitsstromversorgung – Gaststätten

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von
Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Gaststätten anzuwenden. 

Gaststätten im Sinne dieser ÖVE/ÖNORM sind:

  • Schank- oder Speisewirtschaften mit mehr als 400 Gastplätzen
  • Beherbergungsbetriebe mit mehr als 60 Gästebetten
  • Diskotheken und Tanzcafes für mehr als 100 Personen genehmigt

Diese ÖVE/ÖNORM gilt nicht für Gaststätten in Fliegenden Bauten; hierfür gilt ÖVE/ÖNORM E 8002-8.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-6 Sicherheitsstromversorgung – Großgaragen

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORME8002-1 für das Errichten und Instandhalten von Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Großgaragen, ausgenommen eingeschoßige Großgaragen mit festem Benutzerkreis und ausgenommen die oberste Etage von mehrgeschoßigen Großgaragen, sofern diese nicht überdacht ist, anzuwenden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-8 Sicherheitsstromversorgung – Fliegende Bauten

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in fliegenden Bauten, die als

  • Veranstaltungsstätten,
  • Verkaufsstätten,
  • Ausstellungsstätten,
  • Schank- und Speisewirtschaften,

gemäß Anwendungsbereich ÖVE/ÖNORM E 8002-1, ÖVE/ÖNORM E 8002-2, ÖVE/ÖNORM E 8002-3 oder ÖVE/ÖNORM E 8002-9 genutzt werden, anzuwenden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8002-9 Sicherheitsstromversorgung – Schulen

Diese ÖVE/ÖNORM ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8002-1 für das Errichten und Instandhalten von
Starkstromanlagen einschließlich der Sicherheitsstromversorgungsanlagen in Schulen anzuwenden.

Schulen im Sinne dieser ÖVE/ÖNORM sind Unterrichtsstätten, in denen gleichzeitig eine größere Anzahl von Personen regelmäßig unterrichtet wird und die Gesamtbruttofläche mehr als 3.200 m2 beträgt.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8007 Starkstromanlagen in Krankenhäusern und med. genutzten Räumen

Diese Bestimmungen gelten für das Errichten und Prüfen von Starkstromanlagen in:
  • Krankenhäusern und Ambulatorien der Human- und Dentalmedizin sowie anderen baulichen Anlagen mit vergleichbarer Zweckbestimmung,
  • medizinisch genutzten Räumen der Human- und Dentalmedizin außerhalb von Krankenhäusern gemäß 9.1,
  • Bereichen zur Versorgung von Geräten für Heimdialysen, Heim-Beatmungsgeräten u. Ä. gemäß 9.2,
  • Pflegeheime und Kuranstalten gemäß 9.3.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8014-1 Erdungsanlagen – Anforderungen und Begriffe

Diese Norm gilt für die Anordnung und den Einbau von Fundamenterdern in neu zu errichtenden Gebäuden und ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8014-2 und ÖVE/ÖNORM E 8014-3 anzuwenden. Hinsichtlich der Errichtung von Horizontal- und Vertikalerdern im Erdreich, die für bestehende Gebäude und z. B. für Betriebserdungsanlagen elektrischer Netze erforderlich sein können, sind besondere Hinweise im Anhang A enthalten. Im übrigen wird für die Errichtung dieser Erdungsanlagen auf ÖVE/ÖNORM E 8001-1 verwiesen.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8014-2 Erdungsanlagen – Fundamenterder

Diese Norm gilt für die Anordnung und den Einbau von Fundamenterdern und ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8014-1 und ÖVE/ÖNORM E 8014-3 anzuwenden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8014-3 Erdungsanlagen – spezielle EMV Anforderungen an IT-Einrichtungen

Diese Norm gilt für die Anordnung und den Einbau von Fundamenterdern in Zusammenhang mit notwendigen Maßnahmen hinsichtlich des Potenzialausgleichs in Gebäuden mit speziellen EMV-Anforderungen der informationstechnischen Einrichtungen (z. B. geschirmte Verkabelungssysteme). Sie ist gemeinsam mit ÖVE/ÖNORM E 8014-1 und ÖVE/ÖNORM E 8014-2 anzuwenden.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8065 Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen

Diese Bestimmungen gelten für elektrische Anlagen in explosionsgefährdeten Bereichen. Für den Bergbau jedoch nur insoweit, als nicht bergrechtliche Vorschriften hierfür gelten. 

Für den Explosionsschutz in medizinisch genutzten Bereichen gelten die Anforderungen gemäß ÖVE/ÖNORM E 8007 und in explosivstoffgefährdeten Bereichen gelten die Anforderungen gemäß VDE 0166.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8383 Starkstromanlagen über 1 kV

Diese Norm enthält Anforderungen für Projektierung und Errichtung von Starkstromanlagen mit Nennwechselspannungen über 1 kV.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8384 Erdungen in Wechselstromanlagen über 1 kV

Diese ÖVE/ÖNORM gilt für Erdungen:

  • in Wechselstromanlagen über 1 kV und Nennfrequenzen unter 100 Hz und
  • in Gleichstromanlagen über 1,5 kV (hier nur sinngemäß),
    für die es keine eigenständigen normativen Anforderungen an deren Erdung gibt.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8385 Betrieb von elektrischen Anlagen – Landwirtschaftliche Betriebsstätten

Diese ÖVE/ÖNORM gilt für den Betrieb von elektrischen Anlagen in landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Betriebsstätten) und ist auch beim Errichten und Verändern von derartigen elektrischen Anlagen zu beachten.

Sie gilt auch für nichtelektrotechnische Arbeiten im Bereich elektrischer Anlagen, z. B. bei Bau-, Montage-, Transport-, Anstrich- und Ausbesserungsarbeiten sowie beim Unterfahren von Freileitungen.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8555 Betrieb elektrischer Bahnen und Obusse

Diese ÖVE/ÖNORM gilt für den Betrieb elektrischer Bahn- und Obusanlagen, für Schienenfahrzeuge und Obusse.

pdf ÖVE/ÖNORM E 8701-1 Prüfung nach Instandsetzung elektrischer Geräte – Allgemeine Anforderungen

Diese ÖVE/ÖNORM legt die Anforderungen hinsichtlich der elektrischen Sicherheit von elektrischen Geräten und
der elektrischer Ausrüstung von nicht-elektrischen Geräten bei Instandsetzung oder Änderung fest.

Die in dieser ÖVE/ÖNORM enthaltenen Prüfverfahren und Grenzwerte sind auch zur Feststellung der elektrischen Sicherheit von gebrauchten und/oder in Verwendung stehenden Geräten anzuwenden (Wiederkehrende Prüfungen).

In den jeweiligen Gerätebestimmungen enthaltene, ergänzend festgelegte Sicherheitsziele, wie Anforderungen zur mechanischen Sicherheit oder zum Brandschutz, sind ebenso zu berücksichtigen. 

Die in dieser ÖVE/ÖNORM vorgegebenen Anforderungen gelten z. B. für:

  • Laborgeräte
  • Mess-, Steuer- und Regelgeräte 
  • Geräte zur Spannungsumformung und -erzeugung (wie z. B. Netzgeräte und Kleintransformatoren, Schweißgeräte, Umformer, Maschinen) 
  • Elektrowerkzeuge 
  • Elektrowärmegeräte 
  • Elektromotorgeräte 
  • Leuchten 
  • Geräte der Unterhaltungs-, Informations- und Kommunikationselektronik 
  • Leitungsroller, Verlängerungs- und Geräteanschlussleitungen. 

Besondere Anforderungen für die einzelnen Gerätekategorien sind in weiteren Teilen dieser ÖVE/ÖNORM festgelegt. Sie gelten nur im Zusammenhang mit Teil 1 “Allgemeine Anforderungen“.

 

pdf ÖVE/ÖNORM E 8701-2-2 Prüfung nach Instandsetzung elektrischer Geräte – Elektrowerkzeuge

Diese ÖVE/ÖNORM (Teil 2-2) legt die zusätzlichen Anforderungen zur Prüfung handgeführter und/oder transportabler bzw. netz- und batteriebetriebener Elektrowerkzeuge nach Instandsetzung und Änderung und für Wiederkehrende Prüfungen fest.

Dazu gehören u. a. Elektrowerkzeuge, die gemäß folgenden ÖVE/ÖNORMEN hergestellt sind:
  • ÖVE/ÖNORM EN 50144 (alle Teile)
  • ÖVE/ÖNORM EN 50260 (alle Teile) 
  • ÖVE/ÖNORM EN 60745 (in Vorbereitung, alle Teile) 
  • ÖVE/ÖNORM EN 61029 (alle Teile)

Diese ÖVE/ÖNORM ist auch anzuwenden: 

  • zur Überprüfung von Elektrowerkzeugen, die entsprechend den Vorgängerbestimmungen, wie ÖVE-HG 43 (alle Teile), erzeugt wurden,
  • zur Prüfung von Elektrowerkzeugen, die nach zukünftigen Normen dieser Gerätearten hergestellt werden, z. B. ÖVE/ÖNORM EN 60745 (alle Teile).

Betriebsurlaub

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen